Dies ist nicht zur massenhaften Vervielfältigung gedacht, sondern soll Euch den richtigen Weg aufzeigen, um individuellen Belange zu formulieren.
++Betreff: Einwendung gegen die 1 Änderung des Planfeststellungsverfahrens des Abschnitts City Nord bis Jarrestraße U5M1000.
++Absender: (Name)
++Adresse: (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort)
++Datum: (heutiges Datum)
++An:
Behörde für Wirtschaft und Innovation,
Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg
Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen die 1. Änderung des Planfeststellungsverfahrens erhebe ich folgenden Einwand:
Die Planänderung vernachlässigt den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. Die Behörde hat die Argumente für den Klimaschutz rechtlich falsch bewertet.
1. Zerstörung wichtiger Grünflächen:
Die geplante Nutzung von Flächen des Kleingartenvereins Goldbek 422 als Baustelleneinrichtungsfläche ist ein schwerer Fehler. Auch wenn diese Nutzung als „temporär“ (vorübergehend) bezeichnet wird, zerstört sie für Jahre wertvolles Stadtgrün.
- Diese Gärten sind wichtige CO₂-Senken, die Treibhausgase aufnehmen.
- Sie schützen das Viertel vor sommerlicher Extremhitze (Kühlfunktion) und nehmen bei Starkregen Wasser auf wie ein Schwamm.
- Es fehlt der Nachweis, dass geprüft wurde, ob diese Baustelle nicht auf bereits versiegelten Flächen (z. B. Straßen oder Parkplätzen) eingerichtet werden kann. Die Zerstörung einer gewachsenen Grünfläche ist nicht verhältnismäßig.
2. Fehlende Berechnung der Treibhausgase (Graue Energie)
Der Bau der U5 verschlingt riesige Mengen an Beton und Stahl. Dabei entstehen massenhaft Treibhausgase (sogenannte graue Energie).
- Die Planänderung enthält keine ehrliche Gesamtbilanz der Emissionen.
- Es wird nicht bewiesen, ob und ab wann die U5 die beim Bau verursachten Klimaschäden durch den späteren Betrieb überhaupt wieder ausgleichen kann. Ohne diese Daten darf die Behörde das Vorhaben nicht genehmigen.
3. Missachtung des Klimaanpassungsgesetzes
Nach dem Gesetz müssen Planungen heute so gestaltet sein, dass sie die Folgen des Klimawandels nicht verschlimmern. Durch die Rodungen und die zusätzliche Bodenversiegelung für die Baustelle wird das Risiko für Überflutungen bei Starkregen und für Hitzeinseln im dicht besiedelten Gebiet zwischen City Nord und Jarrestraße gefährlich erhöht.
Forderung:
Ich fordere, dass die Fläche des Kleingartenvereins Goldbek 422 vollständig aus den Baustellenplänen gestrichen wird. Die Umweltprüfungen müssen zum Schutz des Klimas und der Anwohner komplett überarbeitet werden.
mit freundlichen Grüßen
[DeineUnterschrift]
